Pressemeldung: Schredder kommt anscheinend nicht ins Oberfeld

Die Interessengemeinschaft (IG) „Kein Schredder“ begrüßt die Entscheidung, dass anscheinend kein Brecher ins Oberfeld kommt und sieht das als einen Erfolg ihrer intensiven Arbeit an. Ohne das beherzte Eingreifen der IG würde der Schredder dort längst arbeiten und lautstark giftbelastetes Material verarbeiten. Harald Friedrich, Vorsitzender der IG sagt: „Wir werden als Beigeladene im Genehmigungsverfahren sehr genau prüfen, was der Betreiber denn im Oberfeld tun darf, wenn es nun als Gewerbegebiet ausgewiesen wird.“

Die IG registriere mit Befremden, wer sich jetzt alles politisch als Wohltäter fühle, nur wegen des Verzichts auf eine fest geplante Lumperei.
Den neuen Standort für den Schredder hinter der A7 habe die IG in der Kürze der Zeit noch nicht genauer bewerten können, so Friedrich. Er danke allen Beteiligten herzlich für die große Unterstützung, besonders den Aktiven, aber auch den Spendern und Helfern im Hintergrund.

Bitte gehen Sie zur Wahl!

Lesen Sie hier nochmal die Fakten zum Vorhaben. Landrat Bernd Woide (CDU) hat sich sehr schnell öffentlich für den Standort „Im Oberfeld“ verwendet, indem er geschickt formuliert hat, dass solche Belastungen von den Anwohnern zu akzeptieren seien. Landratskandidat Simon Schüler (SPD) hingegen hat uns seine Unterstützung im Kampf gegen den Schredder in Wohnortnähe zugesagt. Informieren Sie sich und gehen Sie bitte wählen:

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Hauruck-Aktion findet nicht statt…

Unsere CDU-geführte Gemeinde wollte in einer Hauruck-Aktion den Standort zwischen Eichenzell, Kerzell und Löschenrod durchsetzen. In der Bauausschusssitzung am Montag war die Einrichtung eines Bebaungsplans für den Schredder „Im Oberfeld“ auf der Tagesordnung. Jetzt wurde der Punkt anscheinend wieder von der Tagesordnung gestrichen. In der Gemeindevertretersitzung am 28.9. wird somit wahrscheinlich ebenfalls über diesen Punkt nicht abgestimmt. Wir hatten schon ein Flugblatt für die Bauausschusssitzung gemacht und dieses zum Teil ausgetragen. Den Inhalt wollen wir dennoch hier veröffentlichen, weil aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Wir hören den einen oder anderen sagen, dass es zu ruhig um uns herum geworden sei. Das ist richtig, weil viel Arbeit im Hintergrund erledigt wird. Viele Tätigkeiten sind nicht direkt reif für eine Pressemeldung. Aber wir sind und bleiben am Ball! Das rufen wir Euch, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu und natürlich auch den Verantwortlichen in unserer Gemeinde: Wir geben erst Ruhe, wenn das Oberfeld als Standort vom Tisch ist. So nah an der Wohnbevölkerung gehört eine solche Anlage nicht hin!

Der (veraltete) Aufruf zum Bauausschuss am Montag:

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Interview in den Eichenzeller News

Interview Eichenzeller News

Udo Bauch von den Eichenzeller News hat ein Interview mit Harald Friedrich geführt. Wer versucht wen hinter’s Licht zu führen? Wer versucht wen zu hintergehen? Wie geht es überhaupt weiter? Hier können Sie es lesen. Wir danken Udo Bauch und dem Team der Eichenzeller News, dass wir hier zu Wort kommen durften! Die Eichenzeller News finden Sie spätestens heute in Ihrem Briefkasten.

Wer die Eichenzeller News nicht im Zugriff hat, kann das Interview auch hier online lesen:

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Interview online als ePaper rechts auf Seite 5
Interview als JPG: Seite 1, Seite 2, Seite 3

Heute Abend wird’s ernst!

Einladung zur Gemeindevertretung

Liebe Gemeindevertreter (w/m) der Gesamtgemeinde Eichenzell,

wir bitten Euch inständig, vom Projekt im Oberfeld Abstand zu nehmen und dem Antrag der SPD-Fraktion heute Abend zuzustimmen!

Unabhängig davon, ob früher oder später ein anderer Platz gefunden wird, ist das Projekt im Oberfeld der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger nicht zuzumuten. Deshalb ist ein Verschieben der Entscheidung was das Oberfeld angeht, nicht sinnvoll. Ihr könnt dem Zwist in unserer Gemeinde heute ein Ende setzen und ein Fest der Freude einleiten. Wir danken Euch herzlich im Voraus!

Eure vielen Bürgerinnen und Bürger (mind. 2684)

Infoveranstaltung am Dienstag mit vielen neuen Fakten

Pressemitteilung Info-Abend

Die IG „Kein Schredder“ kündigt für die Infoveranstaltung am kommenden Dienstag um 19:00 Uhr in der Kulturscheune in Eichenzell neue Fakten zur Brecheranlage im Oberfeld an. Zu der Veranstaltung sind vor allem Bewohner der Ortsteile Kerzell, Löschenrod, Welkers und Eichenzell eingeladen sowie alle weiteren Betroffenen und Interessierten. Wir haben alle Gemeindevertreter und den Gemeindevorstand schriftlich eingeladen, damit wir ihnen auch unsere Fakten vorstellen können. Wir hoffen zudem auf die Unterstützung der Bevölkerung, damit unsere gewählten Politiker erkennen, dass es sich nicht um wenige „leicht mobilisierbare“ Leute handelt, sondern dass die große Mehrheit das Projekt im Oberfeld ablehnt.

Auf der Infoveranstaltung wird der Diplomingenieur und Umweltgutachter Peter Gebhardt von IfU-tech die Ergebnisse der von der IG „Kein Schredder“ beauftragten Fachleute zusammenfassen. Dazu hat die IG die Gutachten für den Standort Löschenrod von Fachleuten für Staub, Lärm und Meteorologie prüfen lassen. Ergänzend wird der Umweltexperte Oliver Kalusch zu den Emissionen und deren Auswirkungen sprechen. Die IG selbst wird noch mal den politischen Prozess und die Möglichkeiten der Gemeindevertretung vorstellen. Weiterhin sind Redebeiträge von betroffenen Bürgern geplant, die in der Nähe solcher Anlagen wohnen als auch von Medizinern.

Wer unsere Veranstaltung besucht, wird danach nie wieder behaupten, dass die Brecheranlage bedenkenlos ins Oberfeld gesetzt werden kann. Jeder Besucher wird danach eine völlig neue Sichtweise auf die Gutachten der Gemeinde haben.

Das ist keine Objektivität, Herr Balzter!

Ausladung

Unser neuer Flyer sagt es ganz deutlich: Herr Balzter versucht in unseren Augen unverhohlen den angeblich neutralen Infoabend der Gemeinde zu seinen Gunsten zu beeinflussen und eine einseitige Werbeveranstaltung daraus zu machen. Er stellte inakzeptable Ultimaten und wollte unsere Beiträge vorher auf „seine“ Objektivität prüfen.

In der Fuldaer Zeitung wird Herr Balzter heute zitiert: „Ich habe ja keine ausgefertigten Präsentationen verlangt“. Uns schrieb aber seine Moderatorin im Auftag, dass sie die PowerPoints haben will und Bürgermeister Kolb schrieb uns: „wenn Sie uns die Namen Ihrer Gutachter mitteilen und uns die vollständigen Unterlagen Ihrer Gutachter vorlegen.“ Balzter selbst schreibt: „Voraussetzung hierfür war, dass uns die Vortragenden genannt und der Inhalt des Vortrages bis zum Freitag, 7. April 2017 vorgelegt werden würde“. Und, dass er daher die Objektivität der Beiträge nicht sicherstellen könne.

Der in unseren Augen ausgewiesene Befürworter Edwin Balzter will also die „Objektivität“ feststellen. Das sehen wir als Zensur. Von tatsächlicher Neutralität, Objektivität oder Ausgeglichenheit ist das unseres Erachtens so weit entfernt, wie der Tag von der Nacht.

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Fachleute der IG „Kein Schredder“ ausgeladen – IG fühlt sich zensiert

Pressemeldung

Edwin Balzter (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung, hat die Gutachter und Spezialisten der IG „Kein Schredder“ ohne Vorwarnung wieder ausgeladen. Grund waren nicht vorgelegte Inhalte der Vorträge, die Balzter auf ihre „Objektivität“ prüfen wollte. Die IG fühlt sich an Zensur erinnert und plant daher eine eigene Infoveranstaltung am 09. Mai in der Kulturscheune.

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16 Eichenzeller Ärzte gegen geplanten Schredder-Standort!

16 Eichenzeller Ärzte gegen geplanten Standort

In einem offenen Brief warnen 16 Eichenzeller Ärzte vor der Schredderanlage am geplanten Standort „Im Oberfeld“. Die Anlage an dieser exponierten Stelle in Wohnortnähe führe zu einer Mehrbelastung für die Bürgerinnen und Bürger. „Lärm macht krank – Schadstoffe reichern sich an – Staub belastet“ schreiben sie unmissverständlich. Menschen reagierten individuell in der Empfänglichkeit für Krankheiten. Ältere Menschen und Kinder seien besonders gefährdet.

Wir von der Interessengemeinschaft „Kein Schredder“ freuen uns sehr über die klare Aussage und danken den Eichenzeller Medizinern! Denn dieses Statement bringt nochmal genau auf dem Punkt, was Frau Dr. Loraine Wald bereits geschrieben hatte: Die zusätzliche Belastung mag gesetzlich zumutbar sein, der Standort in der Nähe zum Wohnort ist falsch.

Für sehr bedenklich halten wir die Weigerung des Bürgermeisters, den Offenen Brief an unsere Gemeindevertreter weiter zu leiten. Der Brief wurde von Herrn Dr. Rügamer an gemeinde@eichenzell.de gesendet, mit der Bitte um Weiterleitung an die Gemeindevertreter. Das wurde von Bürgermeister Dieter Kolb leider abgelehnt, dazu sei er nicht verpflichtet. Sind Informationen und Äußerungen anscheinend nur dann interessant, wenn sie in den Kram passen? Das macht uns sehr traurig und wir verstehen die Haltung des Bürgermeisters in keiner Weise.

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Offener Brief als JPG: Seite 1, Seite 2